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Neue CAM-Lösung ermöglicht schnellen Zugriff auf 650.000 Werkzeuge

Schlauer Wegbereiter für Industrie 4.0: Janus hat ein neue CAM-Lösung herausgebracht, mit der Programmierer die Werkzeugbeschaffung automatisieren können.

Neue CAM-Lösung ermöglicht schnellen Zugriff auf 650.000 Werkzeuge

Programmierer, die NX CAM von Siemens im Einsatz haben und neue Tools für ihren digitalen Werkzeugkoffer suchen, stoßen  häufig auf das Problem, dass die Werkzeuge nicht mit NX CAM kompatibel sind, da die Werkzeughersteller sie über andere Parameter definieren. So wird zum Beispiel bei einem Fräswerkzeug anstatt der Spitzenlänge der Spitzenwinkel angegeben. Die Folge: Der Programmierer muss die nötigen Daten dann zeitaufwendig umrechnen oder womöglich noch selbst den Messschieber anlegen, was zu Fehlern führen kann.

 

CAM-Tool verwaltet über 650.000 Werkzeuge

 

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Mit dem Technology Manager bietet Janus Engineering jetzt eine Lösung. Programmierer können damit über den  Webservice „ToolsUnited“ direkt auf rund 650.000 Werkzeuge von 26 Herstellern zugreifen. Dadurch  lassen sich laut Janus die Kosten für die  Werkzeugbeschaffung um 65  Prozent senken, zudem können die Anforderungen von Industrie 4.0 leichter erfüllt werden.

 

Der Technology Manager von Janus ist ein Add-on für die Werkzeugverwaltung unter NX CAM von Siemens, das den Webservice ToolsUnited von Cimsource nutzt. Dort stehen 650.000 Werkzeuge von 26 verschiedenen Herstellern in dem standardisierten Format DIN 4000 zur Verfügung, die der Programmierer einfach in seinen digitalen Werkzeugkorb legt und somit in das NX-CAM-System importiert. Die Werkzeuge können sofort verwendet werden, sowohl in parametrischer Form als auch als 3D-Modell. Außerdem sind technische Informationen wie Vorschübe, Drehzahlen usw. integriert.

 

Reduzierung der Kosten für die Werkzeugbeschaffung

 

Die Kosten für die Nutzung des Webservices amortisieren sich innerhalb kurzer Zeit, Denn Erfahrungen würden zeigen, dass die Kosten für diesen Service bei weniger als 35 Prozent dessen liegen, was Unternehmen normalerweise als Aufwand für die Datenerstellung kalkulieren müssten, erklärt Werner Karp, Vorstand der Janus Engineering AG. „Diese Kosten- und Zeitersparnis bereiten Industriebetriebe auf die Anforderungen der Industrie-4.0-Ära vor, in der es eine immer größere Vielzahl an Werkstücken in kleineren Mengen herzustellen gilt.“

 

 

Autor: Stefan Girschner

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