Greifbare industrielle 3D Simulation
Der 3D Film hat uns Technologien für das räumliche Betrachten einfacher nutzbar und bezahlbarer gemacht. Um in 3D Szenarien interaktiv einzutauchen bedarf es weiterer Möglichkeiten, um Handlungen realistischer auszuführen und erleben zu können.
| Es war eine lange Reise von den ersten 3D Bildern der Gebrüder Lumière 1895 bis zum ersten 3D Stummfilm 1927 „The Power of Love“. Deutschlands 3D Filmproduktion „Zum Greifen nah“ aus dem Jahre 1937 im Polarisationsverfahren hatte somit einen bezeichneten Titel für das räumliche Erlebnis der Szenarien. Mittlerweile haben bereits Millionen von Menschen den Genuss aktueller 3D Filmtitel erleben dürfen, die wirklich eine beachtliche Reife des Bildes und der Darstellungsqualität erzielen.
Begreifbar mit den Händen sind die Objekte allerdings für den Filmbetrachter nicht, auch wenn sie noch so räumlich und nahe erscheinen mögen. Die Sinne der haptischen Wahrnehmung beim Menschen sind für realistische Szenarien innerhalb von Simulationen ein wichtiger Faktor, auch wenn wir durch unsere Medien zum „Sehmenschen“
Realistische Simulationen benötigen idealerweise Menschmodelle, um ergonomische Betrachtungen als auch Zugänglichkeit, Optimierung und Machbarkeit von Abläufen der Arbeitswelt aber auch des alltäglichen Lebens durchzuführen. So überprüft Toyota beispielsweise die Arbeitsplätze in der Produktion auf deren Gefahrenpotential, um Arbeitsunfälle zu verhindern und die Belastung der Arbeitnehmer im Produktionsablauf besser beurteilen zu können. Weltweit nutzen zunehmend mehr Automobil Hersteller Menschmodelle in
PSA Peugeot Citroen nutzen Haption 6D Force-Feedback umfangreich bei der Montagesimulation in frühen Planungsphasen als auch Menschmodelle für ergonomische Analysen von Produkt und Produktion. Bereits seit 2006 nutzt Airbus für Montagesimulation Haption 6D Force-Feedbacksysteme um Montage Arbeiten bereits in der Planungsphase Was Heute für manchen Leser noch wie Science Fiction klingen mag, könnte Morgen bereits in der täglichen Praxis von Ingenieuren, Planern und Entwicklern zum täglichen Arbeitsablauf gehören. |



